ASV Slalom in Bruck/Leitha

Am Samstag den 18. Juli fand der erste reguläre Autoslalom des Jahres 2020 im Osten Österreichs statt. Der ASV lud traditionell zum Slalom nach Bruck an der Leitha. Fotograf, Fahrer und Funktionäre waren hochmotiviert und erschienen trotz regnerischer erster Tageshälfte zahlreich.

Das in Gründung befindliche Team Autoslalom.at MotorSport (AMS) war ebenfalls vollzählig angetreten. Gründer, Teamchef, Finanzier, Fahrer und einziges Mitglied Thomas Becker startete mit seinem Rennauto, einem Subaru Impreza WRX, in den Divisionen 2 (Straßenzugelassene Automobile) und 3 (Race – Verbesserte Automobile).

Schonung in der Serienklasse

Die Serienklasse (Division 1) verlief, im Regen und stellenweise mit stehendem Wasser auf der Strecke, ohne AMS Beteiligung. (Man nutzte die Zeit aber produktiv und ging frühstücken.) Überraschenderweise konnten trotz Nässe einige zweiradgetriebene Fahrzeuge mit sehr guten Zeiten aufwarten. Immerhin ging der Tagessieg auch an Werner Hinterkerner auf seinem Hyundai i30N Performance. Die Bestzeit der Division holte sich letztendlich aber doch Thomas Fröhlich auf seinem allradgetriebenen VW Golf R.

Gutes Ergebnis in Division 2

Im den beiden Läufen um den Tagessieg der Division 2 ist das AMS Rennauto erstmals zum Einsatz gekommen. Sofort im ersten Lauf offenbarte sich aber die größte Schwachstelle des Teams. Ein nicht näher kommentiertes fahrerisches Blackout machte den ersten Lauf wertlos, und in Lauf zwei gab es zwei Strafsekunden aufgrund eines angeblich groben Körperkontaktes mit einer Pylone.
Somit erreichte Thomas Becker nur Platz 2, hinter einem zweiradgetriebenen Auto. Nachdem die Strecke weitestgehend aufgetrocknet war wurde es in der Divisionswertung ebenfalls Platz zwei, hinter Dominator Jürgen Sauer auf seiner Lotus Elise, der es diemal etwas ruhiger angehen ließ.

(Keine) Überraschung in Division 3

In Division 3 gab Team AMS nochmal alles, der erhoffte Divisions- und Gesamtsieg blieb aber leider verwährt. Auf die schnellste Zeit von Serienstaatsmeister Patrick Mayer fehlten dann doch knapp 4 Sekunden. Auf die zweitschnellste, die Jürgen Wendolsky im Audi 50 erreicht hatte, waren es knapp 3.


Thomas dazu im internen Interview: „Ich hab im Rahmen meiner Möglichkeiten alles versucht, aber leider kam zur fahrerischen Armut die finanzielle hinzu. Ich musste mit Semislicks antreten, mehr gibt das AMS Budget momentan nicht her. (Sponsoring-Angebote bitte hierher, Anm. d. Red). Bekanntlich sind Reifen aber das A und O beim Rennauto, und mit dem Rennut war bei dieser Konkurrenz einfach nichts zu holen.“

Insgesamt war die Veranstaltung aber ein voller Erfolg. AMS zeigt sich zufrieden, fuhr man unterm Strich doch unerwartet gute Ergebnisse ein. Das Material hat gut funktioniert, man hatte viel Spaß bei der Arbeit und der Fahrer hat (hoffentlich) was gelernt.